"Einzig wählbare Gruppierung": Schöggl kämpft mit FP um steirischen Regierungssitz
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Er werde als Spitzenkandidat "der einzigen wählbaren Gruppierung" um einen Regierungssitz kämpfen, unterstrich der steirische FPÖ-Obmann Leo Schöggl am Freitag im Vorfeld zum Wahlkampfauftakt für die Landtagswahl am 2. Oktober in Judenburg am Nachmittag bei einer Pressekonferenz in Graz.
Das würde rund 8,5 Prozent gleichkommen (2000: 12,4), eine Hürde, die laut aktuellen Umfragen nahezu unerreichbar ist. Bundesobmann Heinz-Christian Stache sieht in der Steiermark-Wahl "einen entscheidenden Schritt für die Zukunft der Freiheitlichen Partei".
Schöggl widmete sich über weite Strecken dem "Netzwerk ÖVP - Hirschmann" und den "Schweigegeldzahlungen" bzw. "Vorableistungen", die eine in der Steiermark "noch nie da gewesen Dimension" eröffneten. In Gerhard Hirschmann sieht er nicht das Opfer sondern als Hauptakteur - auf dem Wahlplakat, auf dem "Schluss mit dem Kaspertheater" gefordert wird, wird er übrigens als trauriger Clown dargestellt. ÖVP-Landeschefin Waltraud Klasnic wisse "in bewährter Wiese nichts", so Schöggl.
Die SPÖ wurde auch mit dem Vorwurf bedacht, den Verbleib von 1,24 Mio. Euro Verstärkungsmittel vertuschen zu wollen, die Orangen wurden nur mit der Bemerkung bedacht, dass sie ohnedies nur antreten, um die Freiheitliche Bewegung zu zerstören. Keinerlei Auskünfte wollte der Landeschef darüber geben, für welche Koalitionen bzw. welche LH-Lösung er zur Verfügung stünde.
Bundesobmann Strache attestierte, dass in der Steiermark "ein Skandal den nächsten" jage und hob hervor, dass die FPÖ für Attribute wie Anständigkeit, Ehrlichkeit und Treue zum Land stehe. Bundespolitisch nannte er die Forderungen nach einer Entlastung der Autofahrer und die Abgrenzung von einer EU, die sich zu einem "Frankenstein-Gebilde" entwickle.
(apa/red)
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