Nach Felssturz: Paznauntal am Straßenweg von Tirol aus weiterhin nicht erreichbar
- Hang oberhalb der Gfällbrücke noch in Bewegung
- Arlbergbahn erst in drei Monaten wieder offen?
·Regierung stockt Katastrophenfonds auf
Arlbergbahn bleibt bis zu drei Monate gesperrt
Das Paznauntal bleibt am Straßenweg von Tirol aus weiter nicht erreichbar. Nach Angaben der Landesgeologen vom Donnerstag sei der Hang oberhalb der Gfällbrücke am Taleingang nach wie vor in Bewegung. Die Geologen bezeichneten den Hang als "äußerst labil". Aus Sicherheitsgründen könne die Straße daher für den Verkehr derzeit nicht freigegeben werden.
Auf der Straße zwischen Luitl (Ortsteil See) und Tobadill wird ein Forstweg errichtet. Dieser Behelfsweg wird in etwa 14 Tagen fertig gestellt und nach Möglichkeit zweispurig befahrbar sein. Im Bereich der Gfällbrücke wird zusätzlich ein Steinschlagschutzgitter angebracht.
Die Dauer der Sperre sei derzeit noch nicht absehbar. Mit mindestens zwei Wochen müsse jedoch gerechnet werden.
Felssturz auf Silvrettabundesstraße
Ein Felssturz auf der Silvrettabundesstraße (B188) hatte die Orte See und Kappl im Tiroler Paznauntal am Dienstag wieder von der Außenwelt abgeschnitten. Die Arlbergbahn wird später als ursprünglich angekündigt wieder in Betrieb genommen, drei Monate sollen die Instandsetzungsarbeiten dauern.
Die Zufahrt nach Galtür und Ischgl führt weiterhin über das Montafon und die Silvretta Hochalpenstraße. Bis auf weiteres waren keine zeitlichen Limits vorgesehen. Die Tonnagebeschränkung über die Silvretta Hochalpenstraße wurde aufgehoben. Auf Grund des Straßenzustandes ist die Befahrung durch Busse und Sattelzüge nicht möglich.
Schwierig war am Dienstag nach wie vor auch die Zu- und Abfahrt zu allen Gemeinden des Stanzertals (St. Anton, Pettneu, Flirsch und Strengen). Möglich war dies über die Arlberg Schnellstraße S16. Im Bereich des Strengener Tunnels gab es eine Blockabfertigung mit Konvoibegleitung durch die Tunnelröhre. (apa/red)
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