Mittwoch, 31. August 2005

Nach Prinzorn-Austritt aus der FPÖ: Dritter NR-Präsident wird nicht zum BZÖ übetreten

  • Industrieller parteifrei: "Inhaltich" keine Änderung
  • War 1999 FP-Spitzenkandidat bei Nationalratswahl

Der Dritte Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn wird nach seinem Austritt aus der FPÖ nicht zum BZÖ übertreten. Sein Büro erklärte auf Anfrage der APA, Prinzhorn sei nach seinem Eintritt in die FPÖ-Bezirksgruppe Mödling im Jahr 2002 nun im August 2005 wieder ausgetreten und zum unabhängigen Status zurückgekehrt. "Inhaltlich" werde sich nichts ändern.

Prinzhorn selbst wollte keine Aussage machen. Er verwies lediglich auf sein Büro im Parlament. Prinzhorn war für die FPÖ 1999 als Spitzenkandidat bei der Nationalratswahl angetreten, später fungierte er als Vizeparteichef. Bei der Abspaltung des BZÖ machte der als schwierig geltende Papierindustrielle nicht mit, daher wurde er in die Bundesparteileitung der FPÖ wieder gewählt, der Prinzhorn bis zuletzt angehörte.

Der Sprecher von Parteichef Heinz-Christian Strache, Harald Vilimsky, meint zu dem Austritt Prinzhorns im "Kurier": "Wir nehmen das zur Kenntnis. Er war parteifrei und ist das jetzt wieder."

Prinzhorn war für die FPÖ 1999 als Spitzenkandidat bei der Nationalratswahl angetreten, später fungierte er als Vizeparteichef. Bei der Abspaltung des BZÖ machte der als schwierig geltende Papierindustrielle nicht mit, daher wurde er in die Bundesparteileitung der FPÖ wieder gewählt, der Prinzhorn bis zuletzt angehörte. (apa/red)

31.8.2005 16:55