Montag, 29. August 2005

Tödlicher Vorfall beim Bundesheer: Soldat erschießt sich mit seinem Sturmgewehr!

  • Am nächsten Tag wäre sein Einsatz beendet gewesen
  • Militär-Kommission untersucht Gründe für die Tat

Zu einem tödlichen Vorfall ist es am Montagnachmittag beim Assistenzeinsatz des Bundesheeres im Mittelburgenland gekommen: Nach Angaben des Militärkommandos Burgenland hat sich gegen 14.30 Uhr ein 22-jähriger Rekrut aus der Steiermark bei Deutschkreutz (Bezirk Oberpullendorf) mit seinem Sturmgewehr erschossen. Der Heeresangehörige hätte den Einsatz am Dienstag beendet.

Zu der Tat kam es während des Dienstes nahe des Zugsgefechtsstandes "Pandurenkeller" in Deutschkreutz. Der 22- Jährige, Angehöriger des Artillerieregiments 1 aus Feldbach, befand sich seit dem 14. Juli im Assistenzeinsatz. Am Unfallort führten Beamte des Landespolizeikommandos Burgenland Erhebungen durch. Das Militärkommando Burgenland hat eine Untersuchungskommission eingesetzt. Über Gründe für die Tat wurde zunächst nichts bekannt.

Zuletzt war es im Burgenland in der Nacht auf den 27. April zu einem Selbstmord im Assistenzeinsatz gekommen. Damals erschoss sich ein 18-jähriger Rekrut während seines Dienstes in der Nähe seines Postens im Bereich Rattersdorf - Liebing (Bezirk Oberpullendorf) mit seinem Sturmgewehr.(apa/red)

29.8.2005 19:35