750 Kilometer in vier Tagen: Die Oldtimer-Ralley startete am Wiener Rathausplatz
- Mit historischen Gefährten von Wien nach Triest
- Stars des Korsos: Mille-Miglia Sieger Luciano Viaro

·Der Marcus-Wagen ist in Pole Position
Ältestes fahrbereites Auto der Welt soll wieder fahren
Ein Auto-Korso der ganz besonderen Art bewegte sich von Donnerstag bis Sonntag von Wien nach Triest: Rund 80 klassische Automobile fuhren in diesen vier Tagen im Rahmen der dritten Superfund-Oldtimer-Rallye die 750 Kilometer lange Strecke. Im Mittelpunkt standen historische Gefährte, die vor 1980 gebaut wurden.
Star der Rallye war der Italiener Luciano Viaro. Er pilotierte genau jenen Alfa Romeo 1500 6C SS aus dem Jahr 1928, mit dem er heuer die 23. Auflage der legendären "Mille-Miglia" gewonnen hat. Viaro startete in der so genannten Competition Class, in der es darum geht, besonders gleichmäßig zu fahren. In der Race Class, in der es um Höchstgeschwindigkeiten geht, nahmen u.a. der Vater von Formel 1-Testfahrer Alex Wurz, Franz Wurz, und der langjährige österreichische Rallye-Top-Pilot Ernst Harrach teil.
Vom Rathausplatz zur Piazza dell´Unita d´Italia
Den Auftakt machte ein Prolog am Donnerstag, der vom Wiener Rathausplatz (Start: 14.45 Uhr) quer durch die Innenstadt bis auf den Semmering zum Grandhotel Panhans führt. Weitere Zwischenstationen waren der Wörthersee in Kärnten, der steirische Rechberg oder der Predil-Pass zwischen Slowenien und Italien. Das Ziel lag am geschichtsträchtigen Hauptplatz von Triest, dem Piazza dell'Unita d'Italia.
(APA/red.)
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