Westeuropäer kaufen am liebsten Nokia-Handys: Samsung nimmt zweiten Platz ein
- Marktanteil von Siemens nur noch sechs Prozent
- PLUS: Japan und China planen "Handy der Zukunft"

·"Handy der Zukunft" soll 2010 kommen
Wird derzeit von Japan und China entwickelt
·Nokia erhöht Umsatz enttäuscht dennoch
Aktien gingen nach der Präsentation auf Talfahrt
·Alle Kennziffern zeigen nach unten
Siemens hat zu spät auf die neuen Trends reagiert
Samsung hat nach einem kräftigen Absatzplus den zweiten Rang im schnell wachsenden westeuropäischen Handy-Markt erklommen. Mit einer Steigerung des Marktanteils auf 16 Prozent von 9 Prozent vor einem Jahr verwies der südkoreanische Konzern den US-Konkurrenten Motorola zum Ende des zweiten Quartals auf den dritten Platz, geht aus der Analyse des Marktforschungsunternehmens IDC hervor.
Der Marktanteil von Siemens stürzte demnach zum Verkauf der Handy-Sparte an den taiwanesischen BenQ-Konzern auf nur noch 6 Prozent von 15 Prozent ein Jahr zuvor.
Insgesamt seien im zweiten Vierteljahr 2005 in Westeuropa 37,6 Millionen Handys verkauft worden - 20 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der unangefochtene Marktführer Nokia baute laut IDC den Marktanteil von 33 auf 35 Prozent aus. Der weltweite Branchenzweite Motorola verbesserte sich ebenfalls von 14 auf 15 Prozent. Auf Rang vier gab SonyEricsson einen Prozentpunkt ab und liegt jetzt bei 11 Prozent. (apa/red)
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