Freitag, 26. August 2005

Laptop-Killer aus der Steckdose: Instabiles Stromnetz stellt auch in Europa Gefahr dar

  • Achtung bei Reisen nach Süd- und Osteuropa geboten
  • Netze in Italien, der Schweiz und Ungarn oft instabil

Dass es um die Stabilität des Stromnetzes nicht in allen Ländern der Erde gut bestellt ist, ist den meisten Reisenden bekannt. Doch nicht nur in exotischen Ländern kommt aus den Steckdosen bisweilen zu starker oder zu wenig Strom: Wie eine aktuelle Untersuchung von Belkin bestätigt, sind Spannungsspitzen, die empfindliche elektrische Geräte zerstören, auch in Europa keine Seltenheit.

Den Aussagen von Energieunternehmen zufolge sind die meisten Netze stabil. Bei den Verbrauchern vor Ort ergab sich teilweise ein anderes Bild: Laut Aussagen von Reisenden in entsprechenden Internet-Foren, muss der Verbraucher selbst in den klassischen Reisezielen innerhalb Europas mit starken Schwankungen rechnen. Gänzlich instabil seien viele osteuropäische Netze, zum Beispiel auch das slowenische. Temporär instabil seien unter anderem die Stromnetze in der Schweiz, Italien, Ungarn, Tschechien und der Slowakei, so der Computer-Zubehör-Erzeuger Belkin.

Generell kann eine Darstellung des Netzzustandes nur eine Momentaufnahme liefern, die durch vorübergehende Ereignisse wie Gewitter oder Schäden in Transformatoren beeinflusst wird. Trotz allem zeigte sich, dass die Netze von West- und Nordeuropa auch mit solchen Zwischenfällen generell gut zurechtkommen.

Zum Schutz von Notebooks im Urlaub empfiehlt Belkin den Einsatz von Überspannungsschutz-Geräten. Diese Geräte für die Reise helfen, Spannungsschwankungen im Ausland zu neutralisieren. (red)

26.8.2005 14:05