Internet-Würmer lernen jetzt Deutsch: E-Mail-Viren werden dadurch noch gefährlicher
- Schädling orientiert sich an Betriebssystem-Sprache
- Kelvier.HI erlaubt Dritten Kontrolle über fremde PCs
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Schädling nützt Sicher- heitslücken bei Windows
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'worm_rbot.ebq.' ist der Staatsfeind Nummer 1
Viren-E-Mails erkannte man bis jetzt daran, dass sie auf Englisch verfasst waren. Diese Woche tauchte aber erstmals ein deutschsprachiger Wurm auf. Schädlinge werden damit jetzt noch gefährlicher. Eine Variante des Kelvier-Wurms, die sich über das Messenger-Programm MSN verbreitet, versendet sich selbst in zehn Sprachen.
Mehrsprachiger Virus
Der Virus verschickt sich auf Englisch, Französisch, Deutsch, Griechisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Holländisch, Schwedisch und Türkisch. Bislang scheiterten Mail-Würmer in der Regel daran, dass sie nicht erkennen konnten, in welcher Sprache sie das potenzielle Opfer ansprechen müssen. Vor einigen Wochen erschien aber erstmals ein Wurm, der User mit ".de"-Mailadressen auf Deutsch ansprach, berichtet die Netzeitung.
Wurm orientiert sich an Sprache des Betriebssystems
Kelvir.HI ist sogar noch schlauer. Er überpfrüft zunächst, welche Sprache das Betriebssystem des Nutzers hat. Anschließend wählt er die entsprechende Sprache für den Versand von infizierten E-Mails.
Schädling ermöglicht Kontrolle über fremde Rechner
Der Wurm ist nach bisherigen Erkenntnissen relativ ungefährlich. Er installiert sich auf Windows-Rechnern und verschickt sich selbst weiter. Allerdings öffnet er eine Hintertür, die Angreifern die Kontrolle über fremde Computer ermöglicht. (red)
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