Mittwoch, 24. August 2005

Schwarze Palast-Revolte: Die Schüssel-Dämmerung

  • Die Lager: Josef Pröll als Schwarz-Grüner, Onkel Erwin für VP-SP

Nach Erhard Busek fordert nun auch Ex-VP-Nationalratspräsident Neisser in NEWS einen „Generationswechsel“ an der VP-Spitze. Und: Wie die Prölls für den „Tag danach“ rüsten.

Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder – zumindest in der so gottesfürchtigen schwarzen Welt. Schließlich war Kritik an VP-Obmann Wolfgang Schüssel bislang nahezu ein Sakrileg – zumindest von seinen schwarzen Schäfchen geäußert, zumindest bis jetzt. Mit einem Schlag ist die Zeit der dicht geschlossenen schwarzen Reihen nun freilich vorbei:
Niemand Geringerer als der ehemalige Vizekanzler und VP-Obmann Erhard Busek eröffnete vergangenes Wochenende die einst in der ÖVP so heiß geliebte Obmanndebatte, mit einfachen, aber dafür umso klareren Worten: „Wolfgang Schüssels Zeit ist vorbei.“

Und sprach damit aus, was viele in der ÖVP denken und nur aus „Parteiräson“ (ein VP-Spitzenmann) so knapp vor der steirischen Landtagswahl am 2. Oktober – noch – nicht laut aussprechen.

Dem nicht genug, folgte dem Busek-Sager auch noch eine missglückte Steuerreformdiskussion. Eine Debatte, die sich der Kanz-ler eigentlich verbeten hatte. In die sich aber selbst sein Vertrauter, VP-Klubchef Wilhelm Molterer, mit seiner Forderung nach einer Senkung des Spitzensteuersatzes nach der nächsten Nationalratswahl, sehr zum Missfallen Schüssels, „eingebracht“ hat. Ist das etwa wirklich der Anfang vom Ende der „Ära Schüssel“?

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS

24.8.2005 17:14