Benzin-Skandal: Wie Öl-Scheich Grasser abcasht. Rohöl kann noch viel teurer werden
- Explosive Treibstoffpreise: Sprit so teuer wie noch nie
- Warum Treibstoffe nie wieder billiger werden
Warum es nie wieder billiges Benzin geben wird und wie Finanzminister Karl-Heinz Grasser jetzt bei den Autofahrern Milliarden abkassiert.
Finanzminister Karl-Heinz Grasser reibt sich angesichts der explodierenden Spritpreise bestens gelaunt die Hände. Werden Benzin und Diesel teurer, sprudelt nämlich auch die Mehrwertsteuer noch kräftiger. Jeder Cent, um den die Treibstoffpreise nach oben klettern, bringt jährliche Zusatzeinnahmen für das Budget in Höhe von satten 12,6 Millionen Euro.
Sprudelnde Steuer. Schon auf Basis des aktuellen Preisniveaus kassiert Grasser heuer 970 Millionen Euro aus dem Titel Mehrwertsteuer für Benzin und Diesel. Aller Voraussicht nach wird dieser Posten aber die Milliardengrenze deutlich überspringen. Denn eine Entspannung an der Spritpreis-Front ist weit und breit nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Alles deutet darauf hin, dass Öl und Treibstoffe noch teurer werden. So billig wie noch vor wenigen Jahren wird Benzin und Diesel nie wieder.
Der Frustpegel entnervter Autofahrer steigt inzwischen mit jedem Tag. Ende vergangener Woche warteten Hunderte Autofahrer in Wien-Favoriten sogar die ganze Nacht, um gratis tanken zu können: Ö3 verschenkte mehrere Tonnen Benzin und Diesel und sorgte mit dieser Aktion für einen Megastau vor einer Tankstelle an der Laxenburger Straße.
Luxusware Benzin. Der österreichweite Tenor der leidgeprüften Autofahrer: Die Scheichs und Grasser sind schuld. Fazit: Einmal voll tanken wird für immer mehr Österreicher zur finanziellen Qual, wenn nicht gar unleistbar.
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