Mittwoch, 24. August 2005

Hackl will Zukunft als Regisseur: "Bis
auf weiteres keine neuen Rollen mehr"

  • NEWS-Interview: "Ich kann nicht alles machen"

Der charismatische Publikumsliebling Karlheinz Hackl will „in absehbarer Zeit“ keine neuen Rollen mehr übernehmen und sich hauptberuflich als Regisseur positionieren. Das erklärt der Burgschauspieler in einem Interview für die aktuelle NEWS-Ausgabe. Hackl hatte vor eineinhalb Jahren gegen eine lebensbedrohende Tumor-Erkrankung zu kämpfen, vollzog aber nach seiner Genesung ein viel bejubeltes Comeback mit Nestroys „Der Zerrissene“. Am 15. September hat seine Inszenierung von Ibsens „Nora“ am Theater in der Josefstadt Premiere. Auf der Bühne stehen Hackls Ehefrau Maria Köstlinger und der designierte Direktor des Hauses, Herbert Föttinger.

Hackl zu NEWS: „Ich freu mich, dass ich lebe und dieses wunderbare Stück inszenieren darf. Und deshalb will ich in absehbarer Zeit keine neue Rolle mehr übernehmen, sondern im Zukunft Regie führen. Ich kann nicht alles machen. Ich habe jahrelang vor mich hin gespielt, aber der Trott kann nicht so weitergehen. Ich habe ja meine Familie nicht mehr gesehen. Tagsüber inszenieren, am Abend spielen – das geht nicht mehr.“

Als Regisseur will Hackl eine Art Verbund der besten Wiener Schauspieler herstellen. Sein Wunschprojekt für das Burgtheater wären Horvaths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ mit Peter Simonischek als Zauberkönig, Maria Köstlinger als Marianne, Brigitte Karner als Valerie, Josef Hader als Fleischer Oskar und Bibiana Zeller als Großmutter:„Wir leben in der EU, aber in Wien, wo es so viele tolle und unzufriedene Schauspieler gibt, soll es nicht möglich sein, die Grenzen zwischen den Bühnen zu überwinden?“

Das ganze Interview lesen Sie im aktuellen NEWS!

24.8.2005 11:02