Freitag, 26. August 2005

Übernahmeangebot von italienischer UniCredit: BA-CA bleibt an der Wiener Börse

  • Freiwillig öffentliches Übernahmeangebot der Italiener
  • Alternativ zum Aktienkauf Barangebot vorgesehen

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) soll auch nach der Übernahme durch die italienische UniCredit an der Wiener Börse gelistet bleiben. Das ist dem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot der Italiener zu entnehmen. Die finanziellen Daten des Angebots haben sich nicht verändert.

Demnach bietet der UniCredit den Tausch von 19,92 neuen Stammaktien gegen eine BA-CA-Aktie. Alternativ ist ein Barangebot vorgesehen, das für die rund 33 Mio. BA-CA-Aktien die Zahlung von 79,60 Euro je Aktie vorsieht. Die Annahmefrist läuft ab kommenden Montag, den 29. August, bis inklusive 17. Oktober, das sind 36 Börsetage.

Zum Thema Notierung heißt es im Amtsblatt der "Wiener Zeitung": "Selbst wenn UniCredit SpA, alleine oder gemeinsam mit gemeinsam vorgehenden Rechtsträgern im Anschluss an dieses Angebot 90 Prozent oder mehr des Grundkapitals der BA-CA halten sollte, und nach österreichischem Recht ein Squeeze -Out mit anschließendem Delisting möglich wäre, beabsichtigt UniCredit SpA derzeit nicht, solche Maßnahmen zu setzen. Die BA-CA- Aktien werden daher bis auf weiteres weiterhin an der Wiener Börse notieren." (apa/red)

Die Osteuropa-Tätigkeiten der neuen CEE-Division unter Leitung von Erich Hampel sollen in einer in Wien angesiedelten Zwischenholding zusammengeführt werden, obwohl diesbezüglich "bisher noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde". Jedenfalls solle aber die "Zielstruktur die Unabhängigkeit des Management in Bezug auf das CEE- Geschäft und die übrigen österreichischen Geschäftsaktivitäten gewährleisten".

Die Marke BA-CA soll erhalten bleiben. Weiters seien "derzeit keine wesentlichen Änderungen hinsichtlich der Mitarbeiter der BA-CA und der BA-CA-Gruppe sowie der Arbeitnehmervertretung geplant".
(Schluss) ck

26.8.2005 08:15

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