"profil": Julius Meinl International AG soll liquidiert werden
- Verkauf des verbliebenen Konzernvermögens sowie Änderung des Firmenwortlauts beschlossen
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, soll die Julius Meinl International AG (JMI) liquidiert werden. Ein entsprechender Beschluss wurde auf der Hauptversammlung am 23. August gefasst. Das Konzernvermögen - 70 Prozent an der tschechischen Drogeriekette Droxi, der Kaffeehandel in der Slowakei sowie vier Liegenschaften in Ungarn - sollen verkauft werden.
Alternativen zu einer Liquidation wären eine Kapitalherabsetzung oder ein freiwilliges Übernahmeangebot. "Wir befinden uns im Zustand der Auflösung", sagt Geschäftsführer Stephan Visy. Wann das Delisting von der Börse erfolgt, ist noch unklar. Die Abfindung der Aktionäre soll sich um die drei Euro pro Aktie belaufen. Zudem wurde eine Namensänderung beschlossen: die Julius Meinl International AG wird fortan als Ragusa Beteiligungs AG firmieren.
Vergangene Woche erst hatte JMI das polnische Filialnetz an die britische Einzelhandelsgruppe Tesco verkauft. Laut "profil" sei dafür ein Erlös von 3,1 Millionen Euro erzielt worden.
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