Außenhandelsdefizit bis August gestiegen: Importe stiegen auf 60,61 Milliarden Euro
- Ausfuhren stiegen um 4,3 Prozent auf 60,08 Milliarden
Österreich hat auch bis August mehr Aus- und Einfuhren verzeichnet als im Jahr davor. Für die ersten acht Monate 2005 hat die Statistik Austria auf Basis vorläufiger Daten Gesamteinfuhren von 60,61 Mrd. Euro erhoben, um 4,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2004. Die Ausfuhren verzeichneten ein Wachstum von 4,3 Prozent auf 60,08 Mrd. Euro. Unter dem Strich ergibt sich damit ein Defizit in der Warenverkehrsbilanz 0,54 Mrd. Euro, beinahe doppelt so viel wie vor einem Jahr (-0,26 Mrd. Euro), teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit.
Aus den EU-Mitgliedstaaten bezog Österreich demnach im Berichtszeitraum Waren im Wert von 46,02 Mrd. Euro, das entspricht einem Anstieg um 2,9 Prozent. In diese Länder wurden Waren im Wert von 42,79 Mrd. Euro versandt, um 3,4 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode 2004. Das Handelsdefizit mit der Europäischen Union belief sich auf 3,23 Mrd. Euro.
Der Außenhandel mit Drittstaaten fiel bei den Importen mit 14,59 Mrd. Euro um 11,0 Prozent und bei den Exporten mit 17,29 Mrd. Euro um 6,4 Prozent höher aus. Das Aktivum der Handelsbilanz mit Drittstaaten betrug 2,70 Mrd. Euro.
Allein im August lag der Einfuhrwert mit 7,18 Mrd. Euro um 5,6 Prozent über dem Vorjahr, die Ausfuhren lagen mit 6,75 Mrd. Euro um 5,1 Prozent höher. Das Handelsbilanzdefizit betrug 0,43 Mrd. Euro.
(apa)
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