WM-Qualifkation gegen Polen: Krankls Kader mit den Austrianern Linz und Kiesenebner!
- Zweite Chance für Sturms Säumel und Gercaliu
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Roman Wallner stürmte neben Roland Linz!
·Ohne Herz gegen
die "Bravehearts"
Krankl kritisiert Einsatz und Leistung nach 2:2
·Österreich gegen Schottland nur 2:2
Späte Tore verhindern Blamage des ÖFB-Teams
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Teamchef Krankl: 'Bin alles andere als zufrieden'
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·Krankl: Im Herbst "kann es zu spät sein"
Teamchef im Interview über seine ÖFB-Zukunft!
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Österreichs Fußball-Nationaltrainer Hans Krankl vertraut in den vorentscheidenden WM-Qualifikationsspielen in Polen (3. September) und Aserbaidschan (7. September) jenen Spielern, die vergangene Woche in Graz gegen Schottland (2:2) nicht gerade überzeugt hatten. "Der Test hat seinen Sinn und Zweck nicht wirklich erfüllt, denn wir haben schlecht gespielt", sagte der ÖFB-Teamchef am Donnerstag bei der Kader-Bekanntgabe in Wien. Doch Krankl glaubt an seine Mannschaft.
"Die Spieler wissen genau, was auf dem Spiel steht. Ich brauche keinen neuen Hoffnungsschimmer." Hoffnungsschimmer Steffen Hofmann scheint zumindest in der WM-Qualifikation kein Thema mehr zu sein, die Erteilung der Spielberechtigung für den deutschen Rapid-Kapitän durch die FIFA ist weiterhin höchst fraglich.
Dafür kehrt in Martin Stranzl ein Schlüsselspieler ins ÖFB-Team zurück. Der VfB-Stuttgart-Legionär hatte gegen Schottland wegen einer Adduktorenzerrung absagen müssen, könnte in Polen auch in einer defensiven Mittelfeldrolle zu sehen sein, in der er schon im März in Wales (2:0) brilliert hatte.
Eine Moralinjektion erwartet sich Krankl vom großen internationalen Erfolg von Meister Rapid, der am Dienstag zum zweiten Mal in die Champions-League-Gruppenphase eingezogen war. "Das kann jedem österreichischen Fußballer nur Auftrieb geben", meinte die ehemalige "Goleador" der Hütteldorfer, der selbst im Angriff mit latenten Problemen konfrontiert ist.
Haas nach Operation noch kein Thema
LASK-Star Ivica Vastic ist gegen Polen gesperrt, daher nur auf Abruf nominiert, Japan-Legionär Mario Haas nach seiner Meniskusoperation noch nicht fit. "Das tut besonders weh, denn Haas hat immer gut gespielt und Tore gemacht. Wir werden das Beste daraus machen", erklärte Krankl, der laut eigenen Angaben trotz "dürftiger" Personalsituation mit Akagündüz und Mayrleb zwei weitere gute Konterstürmer zur Verfügung hat. Gegenüber dem angeschlagenen Roland Kollmann (GAK) gab der Wiener Roland Linz (Austria) den Vorzug.
Dazu kommt mit Ried-Angreifer Sanel Kuljic, dem Torschützenkönig der vergangenen Saison in der Red Zac Ersten Liga, einer von drei Spielern, die gegen Schottland ihr Teamdebüt gegeben hatten. Auch die Sturm-Youngsters Ronald Gercaliu und Jürgen Säumel stehen im 22-köpfigen ÖFB-Aufgebot für die WM-Qualifikation, das am Sonntag in Wien zusammengezogen wird und am Montag erstmals gemeinsam trainiert.
Über den Gegner im möglichen Schicksalsspiel am Samstag in einer Woche in Chorzow wollte Krankl noch nicht allzu viele Worte verlieren: "Fest steht, dass die Polen stärker sind als die Schotten. Auch wir werden stärker sein und das müssen wir auch. Überraschen können sie uns nicht."
Austrias Mila, Radomski in Polens Kader für Österreich-Spiel
Mit Sebastian Mila und Arkadiusz Radomski stehen zwei Spieler von Österreichs Fußball-Cupsieger Austria Wien im polnischen Kader für das für den ÖFB vorentscheidende WM-Qualifikationsspiel am 3. September in Chorzow gegen Österreich. Polens Teamchef Pawel Janas nominierte insgesamt 25 Spieler für die Partien gegen Österreich und vier Tage später in Warschau gegen Wales.
Mit Champions-League-Sieger Jerzy Dudek (Liverpool) muss Janas seinen etatmäßigen Keeper wegen eines Ellbogenbruches vorgeben. Als Ersatzmann hat Celtic-Torhüter Artur Boruc die besten Karten.
Polens 25-Mann-Kader für die WM-Qualifikationsspiele gegen
Österreich (3. September/Chorzow) und Wales (7. September / Warschau):
Tor: Artur Boruc (Celtic Glasgow), Wojciech Kowalewski (Spartak
Moskau), Sebastian Przyrowski (Groclin Grodzisk)
Abwehr: Marcin Baszczynski, Tomasz Klos, Dariusz Dudka (alle Wisla Krakau), Jacek Bak (Al Rayan/QAT), Tomasz Rzasa (ADO Den Haag),
Mariusz Jop (FK Moskau), Michal Zewlakow (Anderlecht), Bartosz Bosacki (Nürnberg)
MIttelfeld: Damian Gorawski (FK Moskau), Kamil Kosowsko (Kaiserslautern), Jacek Krzynowek (Bayer Leverkusen), Sebastian Mila,
Arkadiusz Radomski (beide Austria Wien), Mariusz Lewandowski (Schachtjor Donezk), Radoslaw Sobolewski (Wisla Krakau), Miroslaw Szymkowiak (Trabzonspor), Euzebiusz Smolarek (Borussia Dortmund)
Angriff: Maciej Zurawski (Celtic Glasgow), Tomasz Frankowski (Wisla Krakau), Andrzej Niedzielan (NEC Nijmegen/NED), Grzegorz Rasiak (Derby County), Emmanuel Olisadebe (Panathinaikos Athen)
(apa/red)
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