Neuer Terror im Süden von Russland: Passagierzug nach Explosion entgleist!
- Nach ersten Angaben gab es keine Verletzten
- Explosion nahe der Grenze zu Tschetschenien
Nach einem Bombenanschlag ist ein Personenzug in der südrussischen Teilrepublik Dagestan im Kaukasus in der Nacht zum Sonntag teilweise entgleist. Wie die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass weiter berichtete, wurde nach ersten Angaben niemand verletzt. Die Explosion ereignete sich in der Region Chasawjurt nahe der Grenze zu der abtrünnigen Kaukasusrepublik Tschetschenien.
Es seien die Lokomotive und zwei Wagen des mit 400 bis 500 Menschen besetzten Zuges aus den Gleisen gesprungen. Der Zug war auf dem Weg von der Hauptstadt Machatschkala nach Astrachan. Einzelheiten lagen zunächst nicht vor. Die Polizei durchkämme die Gegend.
Ein Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB sei am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) von Unbekannten beschossen und verletzt worden, als er auf dem Weg zum Tatort war, hieß es weiter. In der zwischen Tschetschenien und dem Kaspischen Meer gelegenen Teilrepublik Dagestan verüben Terroristen beinahe täglich schwere Anschläge.
Dagestan ist häufig Schauplatz von Anschlägen auf Polizei- und Armeekräfte. Beobachter befürchten, dass der Konflikt aus Tschetschenien zunehmend auf die Nachbarrepubliken übergreift. (apa)
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