Drei Todesopfer: Gefechte zwischen der Kurdenorganisation PKK und Armee in Türkei
- Einen Monat lang "passive Verteidigung" der Kurden
Bei Gefechten mit der Armee sind im Südosten der Türkei drei Mitglieder der militanten Kurdenorganisation PKK getötet worden. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi am Freitag berichtete, waren die Sicherheitskräfte auf zwei Gruppen von PKK-Mitgliedern gestoßen, die sich in den Bergen zwischen den Provinzen Siirt und Batman getroffen hatten. Statt sich zu ergeben, hätten diese das Feuer eröffnet.
Die am Vortag begonnenen Gefechte gingen den Angaben zufolge am Freitag weiter. Beim Durchkämmen des Geländes hätten die Soldaten bisher drei tote Rebellen gefunden.
Die von der Türkei als terroristisch eingestufte PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) hatte ihre Kämpfer in der vergangenen Woche angewiesen, sich einen Monat lang auf "passive Verteidigung" zu beschränken. Damit sollten Bemühungen um eine politische Lösung des Kurdenkonflikts unterstützt werden.
(apa)
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