Auseindandersetzung im Westjordanland: Israelische Soldaten töten 5 Palästinenser
- Anhänger des Islamischen Jihad & Al-Aksa-Brigaden
- Palästinenser erstach zuvor ultraorthodoxen Juden
·Israel und Ägypten sichern Gaza-Grenze
Umstrittene Landent-eignung für Sperranlage
·Siedlungsaktivitäten im Westjordanland
160 israelische Orte mit 242.000 Einwohnern
·INFOS: Brennpunkt Gaza-Streifen
Israelische Siedlungen wurden 1967 errichtet
Bei einer israelischen Militäroperation in einem Flüchtlingslager im Westjordanland sind nach Angaben örtlicher Krankenhäuser fünf Palästinenser getötet worden. Den Angaben zufolge, war eine größere Einheit israelischer Soldaten am Vorabend in das Lager Tulkarm auf der Suche nach islamischen Extremisten eingedrungen. Bei einem Schusswechsel töteten sie fünf Anhänger des Islamischen Jihad und der Al-Aksa-Brigaden.
Palästinenser erklärten, drei der Getöteten hätten sich kürzlich im Rahmen eines Abkommens den palästinensischen Sicherheitskräften angeschlossen.
Zuvor erstach ein Palästinenser in der Altstadt von Jerusalem einen ultra-orthodoxen Juden. Ein zweiter orthodoxer Jude habe bei dem Messer-Angriff leichtere Verletzungen erlitten, teilte die Polizei mit. Der Angriff in der Nähe des Jaffa-Tores zur Altstadt war der erste seit dem Ende des israelischen Abzugs aus den 21 jüdischen Siedlungen im Gaza-Streifen und aus vier der 120 Siedlungen im Westjordanland. Nach Angaben des Rettungsdienstes sollen beide Opfer amerikanische Staatsbürger gewesen sein.
Am 17. August, dem ersten Tag des Abzugs, hatte ein jüdischer Siedler im Westjordanland vier Palästinenser erschossen. (apa/red)
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