Schwere Überschwemmungen in Rumänien: Die Zahl der Todesopfer steigt auf 28 an
- Besonders betroffen ist die Region Siebenbürgen
In Rumänien ist die Zahl der Todesopfer der Überschwemmungen, die seit zehn Tagen andauern, auf 28 gestiegen. Im zuletzt besonders betroffenen siebenbürgischen Kreis Harghita wurden bis Mittwoch die Leichen von zehn Menschen gefunden, die während der vergangenen zwei Tage von den Fluten mitgerissen wurden und ertranken.
Sechs Menschen, darunter ein vierjähriges Mädchen, würden weiterhin vermisst, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax unter Berufung auf die Präfektur vor Ort. Allein in der Kleinstadt Odorheiu Secuiesc im Kreis Harghita wurden 800 Häuser von den Fluten erfasst. Der Ort war stundenlang vom Wasser umschlossen.
Die Flut drang in rund 2.800 Häuser in 22 Ortschaften in Siebenbürgen ein. Zahlreiche Landstraßen wurden unpassierbar, teils durch Überflutung, teils durch Erdrutsche.
(apa)
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