Deutscher Friedens-Kanzler: Schröder
für den Friedensnobelpreis nominiert
- Insgesamt stehen über 100 Kandidaten zur Auswahl
- Grass-Unterstützung wegen Nein zum Irak-Krieg
Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus gut unterrichteten Kreisen in Oslo. Schröder ist einer von insgesamt mehr als 100 Kandidaten.
Zuvor hatte der deutsche Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass erklärt, er sehe in Schröder wegen dessen Verweigerung einer Teilnahme am Irak-Krieg einen Kandidaten für den Friedensnobelpreis. Der diesjährige Preisträger wird am 14. Oktober bekannt gegeben. (apa/red)
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