Terroranschläge von 9/11: Mohammed Atta wurde schon Anfang 2000 identifiziert
- Geheimdienst enttarnte Attentäter ein Jahr zuvor!
- US-Verteidigungsministerium streitet das noch ab
US-Geheimdienstler hatten den Flugzeugpiraten Mohammed Atta nach Angaben eines Marineoffiziers bereits mehr als ein Jahr vor den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als Al-Kaida-Mitglied identifiziert. Eine spezielle Geheimdiensteinheit des US-Militärs mit dem Namen "Able Danger" habe Atta schon Anfang 2000 enttarnt, bestätigte Marinekapitän Scott Philpott.
Das Verteidigungsministerium in Washington hatte dagegen gesagt, es seien bisher keinerlei Beweise dafür gefunden worden, dass Atta im Vorfeld der Terroranschläge von Geheimdienstlern als Mitglied einer Al-Kaida-Zelle enttarnt worden sei.
Der republikanische Abgeordnete und frühere Geheimdienstoffizier Curt Weldon hatte bereits vor rund zwei Wochen gesagt, Atta und drei weitere Flugzeugpiraten vom 11. September 2001 seien Mitte 2000 durch "Able Danger" identifiziert worden. Ihre Namen stünden auf einer Liste, die die Geheimdiensttruppe Mitte 2000 vorgelegt habe. Die Geheimdiensteinheit habe damals empfohlen, ihre Erkenntnisse über Atta und seine Komplizen an die US-Bundespolizei FBI weiterzuleiten. Dies sei aber nicht geschehen. (apa/red)
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