Nach Gazastreifen: Räumung jüdischer Siedlungen im Westjordanland beginnt!
- 2.000 gewaltbereite Gegner in Sanur und Homesh
·Israel und Ägypten sichern Gaza-Grenze
Umstrittene Landent-eignung für Sperranlage
·BILDER: Räumung des Gaza-Streifens
Jüdische Siedler von Soldaten abtransportiert
·INFOS: Brennpunkt Gaza-Streifen
Israelische Siedlungen wurden 1967 errichtet
Nach der Räumung der jüdischen Siedlungen im Gaza-Streifen will die israelische Armee am heutigen Dienstag mit der Räumung von vier Siedlungen im Norden des Westjordanlandes beginnen. Während die Siedler aus Ganin und Kadim bereits freiwillig weggezogen sind, haben sich in den Siedlungen Sanur und Homesh rund 2.000 gewaltbereite Gegner des Abzugs versammelt, um sich der Zwangsräumung zu widersetzen.
Rund 5.000 israelische Soldaten und Polizisten haben rings um Sanur und Homesh Stellung bezogen. Insgesamt gibt es im Westjordanland mehr als 120 jüdische Siedlungen. Die Regierung von Israels Ministerpräsident Ariel Sharon will die großen Siedlungsblocks im Widerspruch zum internationalen Friedens-Fahrplan ("Roadmap") ausbauen und enger vernetzen.
(apa/red)
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