Samstag, 27. August 2005

Tragischer Tod eines Jägers: 57-Jähriger aus NÖ blieb in Fass stecken und starb

  • Mann war laut Polizei seit rund zwei Tagen abgängig

Tragischer Tod eines 57-jährigen Jägers aus Kettlasbrunn im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich. Der Mann blieb in einer Tonne stecken und starb hilflos. Er war bereits seit Donnerstag abgängig gewesen.

Der Mann war am Donnerstag in den Wald gegangen. "In einem halb eingegrabenen 200-Liter Kunststofffass fütterte er Wildschweine oder Füchse an", sagte am Samstag ein Polizist vom Posten Wilfersdorf. Aus ungeklärter Ursache fiel der Jäger kopfüber in diese Tonne und blieb in ihr stecken.

Zwar wurde noch Donnerstag Abend eine Suchaktion gestartet, doch sie blieb ergebnislos. Am Freitag entdeckte schließlich ein Schwammerlsucher den Toten. Fremdverschulden konnte ausgeschlossen werden. Der Jäger hatte laut Polizei unter Herzproblemen gelitten. (apa)

27.8.2005 13:19