Wieder BSE-Alarm in Österreich: Erkrankung wurde bei einem Rind in Salzburg festgestellt!
- Alarmplan ausgelöst: Schlachthof wurde gesperrt
- PLUS: Alle Infos zur Tierseuche "Rinderwahnsinn"
·Die Creutzfeldt- Jakob-Krankheit
Für Menschen tödliche Infektion mit 2 Varianten
·Info: Die Tierseuche
"Rinderwahnsinn"
BSE-infizierte Rinder sterben qualvollen Tod
·BSE-Fälle: Abnahme
seit den Neunzigern
Stärkster Ausbruch der Seuche in Großbritannien
·Networld-Service:
Der "BSE-Kompass"
Wichtige Infos: Wo ist
Rind drin, was ist sicher?
Österreich hat seinen dritten BSE-Fall: Bei einem im Schlachthof Salzburg-Bergheim getöteten Rind wurde am Donnerstag der Verdacht auf eine BSE-Erkrankung festgestellt, am Freitag hat sich der BSE-Verdacht erhärtet. Das befallene Tier stammt von einem Betrieb aus Seekirchen (Flachgau), wie das Info-Z in einer Aussendung mitteilte.
Während Proben des geschlachteten Tieres nach Innsbruck und von dort weiter nach Mödling zur genauen Untersuchung gebracht wurden, ist an Ort und Stelle der Alarmplan für BSE-Fälle ausgelöst worden. Der Schlachthof wurde gesperrt, alle möglicherweise kontaminierten Schlachttiere und Fleisch-Chargen wurden zur weiteren Entsorgung aus dem Schlachthof entfernt. Nach einer Desinfektion gemäß BSE-Alarmplan konnte der Schlachthof in Salzburg-Bergheim heute wieder in Betrieb gehen. Für die Konsumenten besteht nach Auskunft des Gesundheitsministeriums keinerlei Risiko.
Rind seit 1993 in Österreich
Die Kuh "Jacotte" wurde im November 1992 in der Schweiz geboren, auf einem kleinen Grünlandbetrieb mit 13,5 Hektar aufgezogen und 1993 nach Österreich verkauft. Alle 33 am Betrieb gehaltenen Rinder wurden getötet; ein männliches Rind, geboren im Jänner 2005 befand sich in einem anderen Betrieb und wurde auf Grund des positiven Befundes des Muttertieres gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ebenfalls gekeult, teilte das Gesundheitsministerium am Freitagabend in einer Aussendung mit.
Die Untersuchung der im Zusammenhang mit diesem Fall getöteten Tiere auf BSE erfolgt in der Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Die Ergebnisse werden Anfang nächster Woche vorliegen, so das Gesundheitsministerium.
Die beiden bisherigen BSE-Fälle wurden im Dezember 2001 in Niederösterreich und im Juni 2005 in Vorarlberg festgestellt.(apa/red)
Deutsche Sklavin befreit11:41
Wusste Mutter davon?19-Jährige nach acht Jahren Martyrium gerettet - Nachbar: "Wurde wie ein Pferd eingespannt"
Nachbeben in Italien12:22
Weitere TodesopferSchon wieder schwere Schäden und Tote nach neuen Erdstößen in Norditalien
Anders Behring Breivik11:25
Arische Nasen-OP"Wir fanden es ein wenig dekadent", erzählt ein Jugendfreund des Attentäters
