Exklusivbericht im aktuellen NEWS: Der geheime Notfallplan gegen die Vogelgrippe
- Im Ernstfall steht das ganze Land still
- Polizei muss Apotheken vor Plünderungen schützen
Im Zusammenhang mit der von Experten zuletzt immer öfter geäußerten Gefahr einer Pandemie der sogenannten Vogelgrippe werden nun erste dramatische Details über die Notfallpläne für Österreich bekannt. Wie die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS berichtet, existiert bereits ein geheimer Alarmplan für das Land Niederösterreich. Die Details dazu zeichnen für den Fall einer Mutation des Virus, der derzeit nur von Geflügel auf Menschen übertragen werden kann, ein Horrorszenario.
Die Eckdaten aus dem Katastrophendossier, für das der niederösterreichische Landessanitätsdirektor Hoffer verantwortlich zeichnet:
* Die Pandiemie würde die größte gesundheitliche Herausforderung seit dem zweiten Weltkrieg darstellen.
* Innerhalb weniger Wochen würden bis zu 50 Prozent der Bevölkerung schwer erkranken, Tausende daran sterben.
* Öffentliches Leben, Verkehr und Nahversorgung würden zum Erliegen kommen.
Sanitätsdirektor Hoffer in NEWS: "Wir raten den Menschen zum Anlegen von Lebensmittelvorräten für mindestens einen Monat."
In der Folge skizziert der Alarmplan geeignete Gegenmaßnahmen:
* Polizeieskorten vor den Apotheken, um eine Plünderung des Medikaments "Tamiflu" zu verhindern.
* Sportplätze sollen zu Massengräbern für die Opfer der Pandemie umfunktioniert werden.
* Aufstellung einer Einsatztruppe von 150.000 so genannten "Schlüsselpersonen", bestehend aus Sanität, Polizei und Bundesheer, die als einzige volle Bewegungsfreiheit haben.
* Zur Sicherung der Gesundheit dieser Personen Lagerung entsprechender Gegenmedikamente in Tresoren.
* Völlige Untersagung aller öffentlichen Veranstaltungen, Stilllegung von Schulen und Kindergärten.
Hoffer abschließend im NEWS-Gespräch: "Schon im Herbst wird das Heer in Niederösterreich eine erste Katastrophenübung durchführen, in der der Ernstfall geprobt wird."
Letztlich sieht der Plan vor, dass Tote - ähnlich wie in Katastrophenregionen - innerhalb von wenigen Stunden im Kreise der engsten Angehörigen bestattet werden müssten.
Virologe Michael Kunze dazu in NEWS: "Der Ursprungsort des Virus wird, ähnlich wie bei der Vogelgrippe, in Asien liegen." Und sich dann, so die Experten, über die modernen Verkehrswege auf die ganze Welt ausbreiten.
Das Gesundheitsministerium stellt den drastischen Maßnahmen allerdings auch entgegen, dass "genügend Impfstoff" für den Notfall bereitstehen würde.
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS!
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