Starkes Passagier-Plus bei der AUA: Zahl der Fluggäste stieg im Juli um 16,2 Prozent
- Auch Zuwachs bei ausgelasteten Passagierkilometern
·Die Hälfte der Öster-reicher steht zur AUA
Halten trotz der Verluste eigene Airline für wichtig
·Schlechte Werte bei Koffer-Rankig für AUA
15 Koffer pro 1000 Gäste kommen nicht gleich an
·Im Sinkflug: AUA mit großen Verlusten
EBIT-Minus vergrößerte sich auf 93,3 Mio. Euro
·AUA verzeichnet starkes Passagierplus
Um 1,8 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr
Die börsenotierte österreichische Luftfahrtgruppe Austrian Airlines (AUA) hat im Juli ein deutliches Passagierplus erzielt. Die Zahl der beförderten Passagiere erhöhte sich um 16,2 Prozent auf 1,15 Mio. Passagiere, teilt die Airline mit. Von Jänner bis Juli ergibt sich damit ein Zuwachs von 4,4 Prozent auf 5,65 Mio. Passagiere.
Das Verkehrsergebnis - gemessen in ausgelasteten Passagierkilometern der Liniendienste (RPK) - lag im Juli um 10,9 Prozent über dem Vorjahr, wobei die angebotenen Sitzkilometer um 6,3 Prozent gesteigert wurden. Inklusive Charter- und Ferienflügen konnte der Saldo der ausgelasteten Passagierkilometer um 15,9 Prozent erhöht werden. Die Auslastung der Liniendienste stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozentpunkte auf ein All-Time High von 80,9 Prozent.
In den ersten sieben Monaten 2005 stieg das Verkehrsergebnis auf der Linie um 3,8 Prozent, das Linienangebot (ASK) wurde um 4,5 Prozent ausgeweitet. Der Passagierladefaktor der Liniendienste lag kumulativ mit 71,7 Prozent um 0,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.
Die im ersten Quartal intensivierten konzernweiten Verbesserungsmaßnahmen würden sich seit Mai in deutlich ansteigenden Verkehrsergebnissen reflektieren, kommentierte AUA-Vorstandsvorsitzender Vagn Soerensen die Verkehrsergebnisse. Die Zahl der Passagiere auf den Strecken nach Zentral-, Ost-, und Südosteuropa sei im Juli um 12,2 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen, in den Nahen Osten um 37,6 Prozent und auf der Langstrecke um 10,6 Prozent. Dies bestätige die "konsequente Spezialisierungsstrategie", so Sörensen.
Die AUA-Gruppe hatte im ersten Halbjahr einen hohen Verlust eingeflogen. Der Verlust beim Betriebsergebnis (EBIT) vergrößerte sich auf 93,6 Mio. Euro nach einem Minus von 18,9 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Bereinigt sank dieser Wert von -8,5 auf -63,5 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern sank auf -106,6 (1. Halbjahr 2004: -27,5) Mio. Euro, bereinigt auf -83,3 (-18,3) Mio. Euro. Der Periodenfehlbetrag erreichte im Halbjahr 79,1 (41,0) Mio. Euro. Der Umsatz konnte geringfügig um 2,8 Prozent auf 1,078 (1,048) Mrd. Euro erhöht werden. (apa)
