Gefährliche Lücke beim Adobe Reader: Leck ermöglicht Dritten Zugriff auf Rechner
- Adobe rät dringend zum Update des PDF-Readers
- Betroffen sind Adobe Acrobat und Adobe Reader
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Das einmalige Öffnen eines PDF-Dokuments kann ausreichen, um die Kontrolle über den eigenen Computer zu verlieren. Bei den Programmen Adobe Acrobat und Adobe Reader wurde ein gefährliches Sicherheitsleck festgestellt, das es Dritten erlaubt, die Kontrolle über fremde Computer zu erlangen. Betroffen sind Adobe Acrobat Version 5.x bis 7.x und die Versionen 6.x und 7.x des Adobe Readers. Adobe rät nun dringend zum Update des PDF-Readers.
Schuld für die Sicherheitslücke bei den Standardprogrammen für das Öffnen von PDF-Dateien ist ein Programmierfehler. Dieser ermöglicht es Angreifern, das Programm mittels eines provozierten "Buffer Overflows" zum Absturz zu bringen und dann den eigenen Code einzuschleusen, berichtet die Netzeitung.
Adobe bietet bereits Sicherheits-Updates an allerdings nur für bestimmte Versionen: Windows-Nutzer können Patches lediglich für die Versionen 6 und 7 herunterladen. Wer unter Windows noch die Version 5.0 benutzt, muss auf eine neuere Version umsteigen. Für Linux wird nur für die Siebener-Version des Readers ein Patch angeboten, so golem.de.
Was den Adobe Acrobat angeht, erhalten nur Apple-User Patches für alle unsicheren Versionen. Wer unter Windows noch mit Acrobat 5.x arbeitet, ist gezwungen, ein kostenpflichtiges Update zu erwerben, um das Loch zu schließen. (red)
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