NEWS über Bank Burgenland: SPÖ & Kovats wollen die Forderungen der FPÖ erfüllen
- Kovats im Interview: "Will im Burgenland investieren"
- Industrieller soll eine persönliche Haftung abgeben

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Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) und der Investor Mirko Kovats planen, die Forderungen der burgenländischen Freiheitlichen zum Bank Burgenland-Deal umzusetzen.
Um für den Verkauf im Landtag eine Mehrheit zu erhalten benötigt Niessl die Stimmen von zumindest zwei (von vier) Freiheitlichen Abgeordneten. Die FP macht ihre Zustimmung von einem "Fünf-Punkte-Forderungskatalog" abhängig.
Nach NEWS vorliegenden Informationen wurde der Vertrag aus diesem Grund in wesentlichen Punkten abgeändert: Kovats behält die Liegenschaften und Beteiligungen der Bank Burgenland; er soll eine persönliche Haftung in Höhe des Gesamtkaufpreises abgeben; und das Land soll ein Informations- und Einspruchrecht bei jener Stiftung erhalten, deren Tochter die Bank-Burgenland-Anteile erwirbt.
Kovats, der am Freitag entscheiden wird, spricht im NEWS-Exklusiv-Interview aber auch die Grenzen seines Engagements an: "Jedes Investitionspaket hat wirtschaftliche Grenzen, weil es sich für den Investor einfach rechnen muss. Wird diese Grenze überschritten, dann kommt es eben nicht zum Deal. Vielleicht können Investoren aus Russland oder Mauritius anders rechnen. Aber ich bin Österreicher und investiere mein eigenes Geld."
Zudem bestätigt der Industrielle Verhandlungen mit dem Vorstandsvorsitzenden von Delphi Packard USA, Robert S. "Steve" Miller" über einen Einstieg Kovats bei deren burgenländischer Tochter in Großpetersdorf. Kovats: "Ob meine Gruppe dort einsteigt, wird davon abhängen, ob die US-Mutter zum Verkauf bereit ist." Und weiter: "Ich will im Burgenland investieren."
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