Klasnic will Autofahrer entlasten: Forderung
nach Senkung der Benzin-Mehrwertsteuer
- Steirische Landeshauptfrau appelliert an Grasser
- Pendlerbeihilfe soll in Steiermark um 10% steigen
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Die steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic hat am Samstag angesichts der stark gestiegenen Rohölpreise ein Steuerentlastungspaket für Pendler und Autofahrer gefordert. Neben der Ölindustrie würde vor allem der Staat von den hohen Treibstoffpreisen profitieren. Klasnic verlangte von Finanzminister Grasser die Mehrwertsteuer auf Treibstoff stufenartig - abhängig vom aktuellen Rohölpreis - zu senken.
"Die Österreicherinnen und Österreicher tanken im EU-Vergleich ohnehin zu teuer, da die Nettopreise beim Diesel um 1,8 Cent und beim Superbenzin um 2,4 Cent pro Liter über dem EU-Schnitt liegen", erklärte die Landeshauptfrau. Demnach solle bei einem besonders hohen Erdölpreis die Mehrwertsteuer auf zehn Prozent herabgesetzt werden. Klasnic trat dafür ein, eine Expertengruppe bestehend aus Vertretern des Finanz- und des Wirtschaftsministeriums, der Sozialpartner, der Autofahrerclubs und der Mineralölindustrie einzurichten.
Weiters versprach die steirische Landeshauptfrau eine Erhöhung der Pendlerbeihilfe um zehn Prozent: "Diese gezielte Maßnahme stellt für die Steiermark eine deutliche Entlastung für Autofahrer, vor allem aber für Pendler dar", so Klasnic. Auch verlangte sie, dass der Bund auf die Entwicklung bei den Treibstoffpreisen reagiere und eine Erhöhung des Heizkostenzuschusses und der Pendlerbeihilfe überlege. In der Steiermark wird am 2. Oktober ein neuer Landtag gewählt.
(apa/red)

