Verkauf der Bank Burgenland: Grüne kritisieren Nachverhandlungen mit Kovats
- Krojer: Gespräche mit allen Interessenten führen
- Warnung vor Verzerrung des Verhandlungsprozesses
·SP und Kovats wollen FP-Forderung erfüllen
NEWS: Bedingungen bei Bank Bgld.-Deal gestellt
Kritik an Nachverhandlungen mit dem Industriellen Mirko Kovats beim Verkauf der Bank Burgenland übten die Grünen: Nachverhandlungen seien notwendig, aber mit allen Interessenten zu führen, erklärte Klubobfrau Grete Krojer in einer Aussendung. Sie warne vor einer "weiteren Verzerrung des Verhandlungsprozesses." Schon jetzt sei nicht gesichert, ob die "willkürliche Verhandlungsführung" des Landes EU-konform sei.
Da weder ein unterschriftsreifer Vertrag noch die Zustimmungen von Landesregierung, Landtag und Finanzmarktaufsicht vorlägen, sei der Verkaufsprozess nicht abgeschlossen, argumentiert Krojer. Alle Interessenten seien also grundsätzlich noch im Rennen. Sie fordert SPÖ und FPÖ auf, die Verhandlungen "jenen Profis zu überlassen, die dafür vom Land einen siebenstelligen Betrag erhalten." (apa/red)

