AUA plant neue Treibstoffzuschläge:
Hohe Kerosinpreise bieten "Spielraum"
- Sörensen schließt neuerliche Anhebung nicht aus
- Orientierung an "Bewegungen der Konkurrenten"
·Starkes Passagier- Plus bei der Austrian
Zahl der Fluggäste stieg im Juli um 16,2 Prozent
Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen schließt die Austrian Airlines-Gruppe (AUA, Lauda Air, Tyrolean/Austrian arrows, Slovak Airlines) eine neuerliche Erhöhung der Treibstoffzuschläge nicht aus. "Wir beobachten die Preisentwicklung zeitnah, eine neuerliche Anhebung der Kerosinzuschläge will ich nicht ausschließen", erklärte AUA-Vorstandsvorsitzender Vagn Sörensen im Gespräch mit der APA.
Angesichts der neuerlich gestiegenen Kerosinpreise sieht Sörensen jetzt "wieder Spielraum" für solche Maßnahmen. Die AUA werde sich allerdings an "Bewegungen der Konkurrenten" orientieren. Vorerst haben namhafte europäische Airlines noch nicht auf neuerliche Rekordpreise bei Öl- und Treibstoffpreisen reagiert.
Die bisher letzte Runde von Treibstoffzuschlägen erfolgte im Juli. Wie zahlreiche andere Fluggesellschaften erhöhte die AUA ihre Zuschläge per 8. Juli auf Kurz- und Mittelstreckenflügen von 7 auf 9 Euro, während der Aufschlag bei Langstreckenflügen von 27 auf 37 Prozent stieg. Davor hatte die AUA ihre Zuschläge zuletzt am 15. Mai angehoben.
AUA im Juli mit Rekordauslastung
Die börsenotierte Luftfahrtgruppe Austrian Airlines (AUA) hat im Juli ein deutliches Passagierplus erzielt. Die Zahl der beförderten Passagiere erhöhte sich um 16,2 Prozent auf 1,15 Mio. Passagiere, teilte die Airline am Dienstag mit. Von Jänner bis Juli ergibt sich damit ein Zuwachs von 4,4 Prozent auf 5,65 Mio. Passagiere. Die Auslastung der Liniendienste stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozentpunkte auf ein All-Time High von 80,9 Prozent. (apa/red)

