Problem bei Williams-BMW: Wieder Michelin mit Untersuchungen wegen Reifendefekten!
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Reifenhersteller Michelin muss schon wieder eine Untersuchung wegen Schäden in einem Formel-1-Rennen durchführen. Anlass sind die Reifenschäden der Williams-BMW im Türkei-Grand-Prix auf der neuen Strecke bei Istanbul. Sowohl bei Mark Webber als auch bei Nick Heidfeld waren rechts hinten mehrere Defekte aufgetreten.
Die Ursache könnten die Randsteine der Kurve 13 im neuen Otodrom im Istanbul Park sein. Michelins F1-Direktor Nick Shorrock konnte sich aber nicht erklären, warum nur an den Williams-BMW diese Probleme aufgetreten waren. Michelin hatte seine Partnerteams schon vor dem Rennen in der Türkei vor möglichen Reifenschäden gewarnt. Die französischen Pneus mit den weichen Flanken könnten in Kurve 13 beschädigt werden, falls die Fahrer über den Randstein hinwegfahren.
Ende Juni hatten in Indianapolis bekanntlich nur die drei Bridgestone-Teams am Rennen teilgenommen, nachdem bei den Michelin-Teams im Training massive Probleme aufgetreten waren.
Webber klagte am Sonntag aber weniger über die Reifen als vielmehr über die Kollision mit dem Ferrari von Weltmeister Michael Schumacher. "Er muss das Hirn abgeschaltet haben. Es ist egal, ob jemand eine Runde zurück ist. Ich war viel schneller als er und wollte überholen. Er aber hat in der Bremszone nach innen gezogen, obwohl wir Piloten uns darauf geeinigt haben, das aus Gründen der Unsportlichkeit nicht zu tun", alterierte sich der Australier.
(apa)
