Verletzungsserie im Tennis-Zirkus: Serena Williams zittert um Teilnahme bei US-Open
- Cincinnati: Roddick und Federer mit viel Mühe weiter
- Nadal zeigt sich für Grand Slam-Turnier zuversichtlich
Die Verletzungsserie im Spitzentennis im Vorfeld des letzten Grand-Slam-Turniers geht weiter: Nach ihrem Zweitrunden-Sieg über Stephanie Cohen-Aloro spielt Serena Williams wegen einer Verletzung am linken Knie in Toronto nicht mehr weiter. Sie ist bereits die sechste Top-20-Spielerin, die dem 1,3 Millionen-Dollar-Turnier ausfällt.
"Wegen meiner Knöchelverletzung in Wimbledon musste ich pausieren und daher ist mein Bein nicht so stark wie es sein sollte", meinte Williams in einem Statement. U.a. hatten auch ihre ältere Schwester Venus, Lindsay Davenport, Mary Pierce und die Russin Maria Scharapowa abgesagt.
Beim Herren-Turnier in Cincinnati hatten zwei Topstars große Mühe, die dritte Runde zu erreichen. Im Duell der beiden Österreicher-Bezwinger Andy Roddick (Jürgen Melzer) und Juan Carlos Ferrero (Stefan Koubek) setzte sich der US-Amerikaner knapp mit 6:7,7:6,6:2 durch. Der Schlüssel zum Sieg war die Abwehr von zwei Breakbällen im vierten Game des zweiten Satzes. Nach dem Gewinn des Tiebreaks war Roddick der Sieg nicht mehr zu nehmen. "Er hat heute wahrscheinlich besser gespielt, als im US-Open-Finale", erinnerte Roddick an seinen Dreisatz-Sieg 2003.
Zuvor hatte sich auch Weltranglisten-Leader und Wimbledonsieger Roger Federer bei seinem erst zweiten Einsatz seit dem Triumph in London nicht in Topform gezeigt. Der Schweizer setzte sich aber 4:6,6:4,6:4 durch. "Ich war vom Beginn ein bisschen enttäuscht. Aber es am Ende umzudrehen, obwohl ich nicht mein bestes Tennis gespielt habe, war ein gutes Gefühl", so Federer.
Mühe hatte auch der als Nummer vier gesetzte Marat Safin (RUS) gegen den aufstrebenden jungen Briten Andrew Murray beim 6:4,1:6,6:1, für die Nummer neun und elf, die beiden Argentinier Guillermo Coria und David Nalbandian, kam hingegen das Aus. (apa/red)
