Acht Tote durch Unwetter in Rumänien: Vier der Opfer wurden vom Blitz erschlagen
- Drei Menschen ertranken, eine Frau starb vor Schreck
Bei heftigen Unwettern und Hochwasser sind in Rumänien innerhalb von drei Tagen acht Menschen ums Leben gekommen. Eine Person wird vermisst. Wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax am Donnerstag berichtete, starb eine 70-jährige Frau in einem Dorf bei Cluj in Siebenbürgen vor Schreck, als das Hochwasser plötzlich ihr Haus erfasste. Drei Menschen ertranken in den Fluten, vier wurden vom Blitz erschlagen.
Im südrumänischen Kreis Valcea wurde ein Auto samt Fahrer von den Fluten mitgerissen. Das Auto wurde gefunden, der Fahrer wird vermisst.
Nach Angaben der Regierung in Bukarest waren 21 von 41 Verwaltungsbezirken im Süden und Osten des Landes sowie in Zentralrumänien von Unwetter und Hochwasser betroffen. Allein im südrumänischen Bezirk Dolj drang das Wasser in mehr als 3.400 Bauernhöfe ein, 42 Häuser wurden komplett zerstört und mehr als 1.000 beschädigt, berichtete Mediafax.
In Rumänien gibt es seit April immer wieder schwere Überschwemmungen nach heftigem Dauerregen. Die Meteorologen rechnen bis in den Herbst hinein mit starken Regenfällen.
(apa)
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