Donnerstag, 18. August 2005

Nach Absturz von MAschine in Venezuela: Flugverbot für die West Caribbean Airways!

  • Türkischer Airbus ist in Budapest notgelandet
  • PLUS: Crash-Bilder und die schlimmsten Abstürze

Einen Tag nach dem Absturz einer Maschine der West Caribbean Airways hat die kolumbianische Regierung die Fluggesellschaft stillgelegt. Zunächst müsse kontrolliert werden, ob die Airline sich allen notwendigen technischen Überprüfungen unterzogen habe, erklärte die kolumbianische Flugsicherung Aerocivil. Die Chartermaschine war am Dienstag mit 160 Menschen an Bord in Venezuela abgestürzt. Niemand überlebte das Unglück.

Aerocivil erklärte weiter, das Flugzeug sei vor dem Start genau untersucht worden. Dabei habe es keine Hinweise auf technische Probleme gegeben. Die acht Besatzungsmitglieder seien für den Flug ausgeruht gewesen. Am Dienstag hatte die Behörde mitgeteilt, die Fluggesellschaft habe im Jänner wegen verschiedener Vergehen Strafe zahlen müssen. So seien die Piloten zu lange geflogen und die Besatzungen seien nicht ausreichend ausgebildet worden.

Notlandung von Airbus 300 auf Budapester Flughafen
Ein Airbus der privaten türkischen Fluggesellschaft Fly Air musste heute, Donnerstag, auf dem Budapester Flughafen Ferihegy notlanden. Der Airbus 300 war auf dem Flug von Istanbul nach Brüssel, als die Bordinstrumente einen Fehler an einem der Triebwerke anzeigten. Mit 293 Passagieren und elf Crew-Mitgliedern an Bord landete die Maschine kurz nach 7.00 Uhr auf dem Flughafen Ferihegy.

Wie Ibolya Forika, Direktorin für Kommunikation der Budapest Airport AG, erklärte, kamen bei der Notlandung keine Personen zu Schaden. Der Airbus von Fly Air wird gegenwärtig technisch überprüft.

(apa/red)

18.8.2005 08:04