Nach Kritik an Ankündigung eines Militär- schlags: USA unterstützt EU im Atomstreit
- Amerikaner arbeiten eng mit Deutschen zusammen
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Höchstes Gremium der UN-Atomenergiebehörde
Die USA haben nach der Absage des deutschen Bundeskanzlers Schröder an einen Militärschlag gegen den Iran versöhnliche Töne gegenüber den Europäern angeschlagen. Die USA unterstützten die Verhandlungsbemühungen der EU im Streit über das iranische Atomprogramm, hieß es aus dem Außenministerium. Man arbeite bei diesem Thema sehr eng mit der deutschen Regierung zusammen. hieß es.
US-Präsident Bush hatte erklärt, wenn Teheran den Forderungen nach einem Stopp seines Atomprogramms nicht nachkomme, "liegen alle Optionen auf dem Tisch". Schröder sagte daraufhin, eine militärische Option sei "hochgradig gefährlich". Er forderte die "Freunde in Europa und Amerika" auf, eine starke Verhandlungsposition gegenüber Iran aufzubauen. "Aber nehmt die militärischen Optionen vom Tisch - wir haben erlebt, dass sie nichts taugen."
Der Sprecher des US-Außenministeriums, Sean McCormack, betonte, Bush habe nur gesagt, was alle Präsidenten in seiner Situation gesagt hätten. Die Politik der USA sei es, sich bei den Vereinten Nationen für wirtschaftliche und politische Sanktionen gegen Teheran stark machen, wenn der Iran nicht an seinem Bekenntnis zum Einfrieren des Atomprogramms festhalte oder nicht mit der Internationalen Atomenenergiebehörde zusammenarbeite, um "unbeantwortete Fragen bezüglich seines Nuklearprogramms" zu lösen.
(apa/red)
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