Samstag, 20. August 2005

Dramatischer Unfall in Oberösterreich: Paragleiter stürzt in Starkstrom-Leitung

  • 30.000 Volt: Pilot erlitt schwere Verbrennungen
  • 44-Jähriger ins Unfallkrankenhaus Linz eingeliefert

Ein 44-jähriger Oberösterreicher ist Samstagabend in seiner Heimatgemeinde Allerheiligen (Bezirk Perg) mit einem motorisierten Paragleiter auf eine Starkstromleitung gestürzt. Ein heftiger Windstoß hatte das Fluggerät beim Start gegen die 30.000 Volt Leitung gedrückt. Der Gastwirt erlitt Verbrennungen. Das gab die Polizei Perg der APA bekannt.

Der Unfall ereignete sich kurz nach 18.00 Uhr in der Nähe eines Sportplatzes. Der motorisierte Gleiter hatte eben erst abgehoben, als der Wind das Fluggerät erfasste. Der Paragleiter blieb in einer Höhe von zehn Metern in der Starkstromleitung hängen. Der Schirm ging in Flammen auf. Der Freizeitsportler erlitt schwere Verbrennungen an Händen, Füßen und Gesicht.

Die Polizei veranlasste die sofortige Abschaltung der Starkstromleitung. Die Freiwilligen Feuerwehren Allerheiligen und Perg konnten den 44-Jährigen schließlich bergen. Der Schwerverletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber "Christophorus 10" in das Linzer Unfallkrankenhaus geflogen.

Wie die Polizei Perg der APA mitteilte, war der 44-jährige Gastwirt erst vor Kurzem schon einmal mit einem Paragleiter verunglückt.

(apa)

20.8.2005 20:16