NEWS: Herbert Tumpel und Christoph Leitl üben massive Kritik an Handymasten-Steuer
- 'Arbeitsplatzverlust & gravierende Standortnachteile'
- AK befürchtet Verschlechterungen der Netzqualität
In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS üben die Sozialpartner in Interviews massive Kritik an der niederösterreichischen Handymastensteuer. Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl: "Die Handymastensteuer ist die Negativ-Innovation des Jahres. Diese Steuer ist schlecht für den Wirtschaftsstandort". Und Arbeiterkammer-Boss Herbert Tumpel: "Diese Steuer ist wirtschaftspolitisch völlig verfehlt. Sie führt zu weniger Investitionen in die Infrastruktur und weniger Investitionen bedeuten auch eine Bedrohung von Arbeitsplätzen."
WKÖ-Präsident Leitl warnt eindringlich vor negativen Folgen der überfallsartig eingeführten niederösterreichischen Sonderabgabe: "Investoren brauchen ein Gefühl des Vertrauens. Wir sollten die Türen öffnen und nicht zuschlagen. Die Handymastensteuer ist ein Sündenfall wider die wirtschaftliche Psychologie."
Der Präsident der Arbeiterkammer befürchtet zudem deutliche Verschlechterungen der Netzqualität und Preiserhöhungen für die Handykunden. "Die Steuer geht zu Lasten einer schlechteren Versorgung im ländlichen Raum. Die Zeche zahlen die Konsumenten", so Tumpel im NEWS-Gespräch.
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