Niederländer vor Gericht: Nachspiel nach Faustattacke gegen Salzburgs FPÖ-Chef!
- Verfahren gegen Karl Schnell wurde eingestellt
Jener 41-jährige Niederländer, der am 20. Februar 2005 dem Salzburger FPÖ-Landeschef Karl Schnell in Hinterglemm (Pinzgau) mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihn dadurch an einem Auge schwer verletzt hat, muss sich am 7. Dezember wegen schwerer Körperverletzung vor einem Salzburger Einzelrichter verantworten. Das gab der Sprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg, Thomas Wegleiter, bekannt.
Das Verfahren gegen Karl Schnell, der im Verdacht stand, während des Handgemenges vor dem Hotel seiner Ehefrau einer 19-jährigen Niederländerin ins Gesicht und in den Bauch geschlagen zu haben, wurde eingestellt. "Die behauptete Verletzung konnte mangels äußerer Verletzungen nicht verlässlich objektiviert werden", sagte Wegleiter zur APA.
Doch für diese Frau gibt es noch ein gerichtliches Nachspiel. Da die Niederländerin dem FPÖ-Chef bei der Rauferei laut Staatsanwaltschaft ins Ohr gebissen hatte, wurde auch gegen sie ein Strafantrag erstellt. Das Verfahren wurde aber ausgeschieden und an das zuständige Bezirksgericht in Saalfelden abgetreten. Der Grund: "Es ist noch eine Rechtshilfevernehmung offen", so Wegleiter.
Gegen weitere zwei Touristen aus den Niederlanden, die ebenfalls an der Auseinandersetzung teilgenommen haben sollen, wurde das Verfahren eingestellt. Eine Beteiligung konnte nicht nachgewiesen werden. Der Hintergrund der Prügelei soll die Scheibenwischanlage des Heckfensters von Schnells Wagen gewesen sein. Die soll die Touristen nassgespritzt und zu den heftigen Reaktionen geführt haben.
Nach dem Zwischenfall musste Schnell mehrmals am Auge operiert werden. Die Sehkraft ist noch immer nicht hundertprozentig hergestellt. (apa)
Gesicht verspeist10:30
Kannibale erschossenMiami: Nackter Mann hat sich ins Gesicht eines Obdachlosen verbissen - Polizei eröffnet Feuer
Streit zwischen Autofahrern10:17
Axt-Attacke in Wien33-jähriger Mann rastet völlig aus - Polizei nimmt aufgebrachten Lenker fest
Familiendrama in St. Pölten10:32
Aufarbeitung beginntPsychologen helfen Mitschülern. Familie will beim Begräbnis Ruhe haben.
