Dienstag, 16. August 2005

60.000 Schilling-Verdienstgrenze der FPÖ sorgt für Aufregung: Strache für Aufhebung

  • "Wir werden selbstverständlich darüber diskutieren"
  • FPÖ-Chef fordert Verkleinerung des Nationalrates

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kann sich die Aufhebung der 60.000-Schilling-Verdienstgrenze für seine Partei vorstellen. "Wir werden selbstverständlich darüber diskutieren", sagte er in der Tageszeitung "Die Presse" (Dienstag-Ausgabe). Hintergrund ist die Debatte über die hohen Spesen frühere FP-Spitzen.

Die Grenze sei zwar momentan noch aufrecht, für Strache ist es aber "unehrlich, eine 60.000-Schilling-Grenze fest zu machen, wenn man dann her geht und irgendwo einen geheimen Spesentopf von fünf Millionen Schilling hinter sich herzieht. Es ist ehrlicher zu sagen, ein Politiker verdient 70.000 oder 80.000 Schilling, aber es gibt keine Spesen dazu", so Strache. Grundsätzlich sind für ihn die Gehälter von Politikern "viel zu hoch". Man brauche auch im Parlament nicht 183 Abgeordnete. "100 würden ausreichen", sagte Strache.
(apa)

16.8.2005 10:49