Mittwoch, 10. August 2005

So verdienen Sie mit Ihren Urlaubsfotos Geld: Verkaufen Sie die Pics einfach im Web

  • Freie Bildagenturen machen's jetzt möglich
  • Wie und wo sie Ihre Bilder im Netz verhökern können

Sie haben keine Lust, Ihre schönsten Urlaubsfotos auf der Festplatte vergammeln zu lassen? Dann verkaufen Sie Ihre Bilder doch einfach im Web. Freie Bildagenturen ermöglichen es auch Hobbyfotografen, ihre Bilder online zu verhökern. Wo und wie Sie's am besten machen, erfahren Sie hier.

Digicams liegen nach wie vor voll im Trend. Digitale Fotos können aber nicht nur privat viel Freude bereiten, sondern auch zu unerhofftem Geldsegen verhelfen. "Internet Professionell" verät in der aktuellen Ausgabe wie's geht:

Nachfrage ist gegeben
Unternehmen, vor allem die Medien, benötigen fortlaufend Bildmaterial. Da sich kaum einer professionelle Foto-Shootings leisten kann, wird der Bedarf meist von so genannter Agenturfotografie befriedigt. Nicht alle Agenturen sind an einer Zusammenarbeit mit Hobbyfotografen interessiert. Bei freien Bildagenturen ist diese Praxis jedoch durchaus üblich.

So funktioniert's:
Zuerst erfolgt üblicherweise eine Anmeldung als normaler Kunde; in einem zweiten Schritt kann man sich auch als Lieferant von Bildmaterial registrieren. Die Bildagentur stellt darauf Webspace zur Verfügung. Das Schweizer Unternehmen Imagepoint bietet zum Beispiel Platz für 20 Bilder. Via Upload (Web-Inteface oder FTP) werden die Bilder dann in den Agenturpool gestellt. Die Fotos müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Bei Imagepoint sind dies JPEG-Format, minimale Auflösung von 1200 x 1200 Pixel und keine Kompression. Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, können die Bilder erst gar nicht upgeloadet werden.

Wird ein Bild gekauft, gibt es Geld
Wird die Lizenz an einem der Bilder erworben, gibt's Geld. Meist gibt es unterschiedliche Preise, je nachdem ob das Foto für das Web oder für Printverwendung erworben wird. Inkasso und Auslieferung erfolgt über die Bildagentur. Der Fotograf erhält bei Imagepoint 50 Prozent vom Umsatz. Natürlich können die Fotos auch verwaltet werden. Außerdem können Statistiken abgerufen werden, die zeigen, wie beliebt ein Foto ist. Außer Imagepoint kaufen auch noch Keystone, Mauritius, Pixorazzi und Plainpicture Bilder von Hobbyfotografen. (red)

10.8.2005 12:48