FORMAT: Innovation! Luxusschneiderei näht Handy-Strahlenschutz in den Anzug
- Silberfäden dämpfen elektromagnetische Strahlung
- Strahlenschutz um 50 Euro wird überall eingenäht

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Es ist nicht wirklich ein Zufall, dass kurz nachdem die Wiener Ärztekammer vergangene Woche vor eventuellen gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Handystrahlung gewarnt hatte, die Wiener Maßschneiderei "Stoffwerk" ihre neueste Innovation publik machte: eine spezielle "Strahlenschutz-Handytasche", die in die Brusttasche der edlen Maßanfertigungen eingenäht wird und extrem dünn und flexibel ist, um das Feinstoffige nicht auszubeulen.
Andreas Agh, Eigentümer und verantwortlich für die PR der Luxusschneiderei in der Wiener Innenstadt, hatte die Idee für den Strahlenschutz bereits vor gut eineinhalb Jahren, als ihm seine Physiotherapeutin attestierte, er sei "extremem Elektrosmog ausgesetzt". Gespräche mit Internisten und Radiologen, die sich in seinem Kundenstock befinden, bestärkten Agh darin, sein Vorhaben umzusetzen. So wurde 16 Monate intensiv geforscht und mit allerhand Stoffen und Materialien - beispielsweise Aluminium - experimentiert, "bis eine zufrieden stellende Lösung gefunden war". Fein gewebte Silberfäden dämpfen nun die etwaige elektromagnetische Strahlung im Hochfrequenzbereich und schützen zu beinahe 100 Prozent.
Prominente Testimonials
Schnell fanden sich zahlreiche prominente Testimonials - Volleyballer Oliver Stamm etwa -, um die Neuheit zu testen, und zeigten sich unisono von Idee und Wirkung begeistert. Der "Strahlenschutz" um 50 Euro wird nun auf Wunsch in alle Anzüge und Kleidungsstücke eingenäht - ob neuer Auftrag oder Nachrüstung, ist egal. Stoffwerk, Wallnerstraße 4, 1010 Wien, Tel.: 01/994 99 77, Infos: www.stoffwerk.at.
(Aus FORMAT 32/2005)
