US-Regierung will Handy-Netz lahmlegen:
Im Notfall gesamtes Netzwerk abgeschaltet
- Per Handy gezündete Bomben werden gefürchtet
- USA bereiten sich bereits auf Krisenszenario vor
Seit Widerstandkämpfer im Irak Mobiltelefone zur Zündung von Bomben einsetzen, greifen Regierungen weltweit zur Notabschaltung ganzer Handy-Netzwerke. Die US-Regierung erwägt jetzt, landesweit Mobilfunknetze abzuschalten, falls Terroristen einen Anschlag mit Handy-Bomben verübern wollen. Derzeit führt das Ministerium entsprechende Verhandlungen mit den Betreiberunternehmen.
Die Mobilfunk-Organisation Cellular Telecommunications and Internet Association arbeitet angeblich bereits an Möglichkeiten, um ein Herunterfahren der Netze zu ermöglichen, falls die Regierung dies veranlassen sollte. Dabei soll sicher gestellt werden, dass Unbefugte nicht in der Lage sind, eine Abschaltung durchzuführen, so die Netzeitung.
Der Service im Brooklyn-Battery-Tunnel und dem Midtown-Tunnel in Manhattan wurde bereits für zwei volle Tage eingestellt. Im New Yorker Holland- und Lincoln-Tunnel dauerte die Sperrung fast volle zwei Wochen, berichtet de.internet.com.
Verbraucherschützer befürchten bei einer völligen Abschaltung der Netze Chaos. Gerade in Zeiten großer Unsicherheit ist es für viele Menschen wichtig, jederzeit erreichbar zu sein. Zudem ist auch ein Funktionieren des Notrufs so nicht mehr gewährleistet. Inzwischen setzen auch Notdienste, Feuerwehren und Polizei vielfach Handys zur Kommunikation ein. (red)










