Microsoft klagt: Millionenzahlung von Spammer soll in Spam-Bekämpfung fließen
- Beklagter verschickte 38 Milliarden Spams pro Jahr
- Unternehmen muss nun sieben Millionen Dollar zahlen
Nach der Klage gegen einen Versender so genannter Spam-Mails erhält der US-Softwarekonzern Microsoft sieben Millionen Dollar (5,66 Millionen Euro). Eine entsprechende Einigung wurde jetzt erzielt.
Das Geld soll in weitere Entwicklungen zur Bekämpfung von Spam-Sendungen fließen, wie ein Microsoft-Sprecher mitteilte. Der Konzern hatte im Dezember 2003 gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft des Staates New York Klage eingereicht und von mehreren Versendern unerwünschter E-Mails insgesamt 20 Millionen Dollar gefordert.
Der Beklagte galt als einer der aktivsten Spam-Versender der Welt. Nach Angaben von Microsoft verschickte seine Firma jedes Jahr schätzungsweise 38 Milliarden Spam-Mails und machte laut Staatsanwaltschaft damit mehrere Millionen Dollar Profit pro Monat. Im Juli verpflichtete er sich zur Zahlung von 50.000 Dollar an den Staat New York. (apa/red)
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