GAK-Präsident Sükar zieht erste Bilanz:
"Habe mir das Amt leichter vorgestellt"
- Neo-Präsident will aber mindestens 4 Jahre bleiben
- Ex-Präsident Roth übernahm Bürgschaft über 1 Mio.
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Mit viel Optimismus startete der GAK in seine achte Europacup-Saison in Serie. Nachdem Unstimmigkeiten mit dem ehemaligen Klub-Präsidenten Rudi Roth in der Vorwoche ausgeräumt worden sind, will der österreichische Fußball-Vizemeister gegen Nistru Otaci sportlich für eine ruhige UEFA-Cup-Qualifikation sorgen. Für Harald Sükar war die Reise nach Osteuropa der erste internationale Auftritt als GAK-Präsident.
"Ich habe mir das Amt leichter vorgestellt. Ich bin überrascht, was da auf mich zukommt", erklärte Sükar, der noch nicht einmal zwei Monate dem GAK vorsteht und schon turbulente Zeiten (Abgänge von Tokic und Aufhauser, Diskussion um Walter Schachner, Meinungsunterschiede mit seinem Vorgänger) hinter sich hat.
In einem Gespräch mit Roth wurden in der Vorwoche die Auffassungsunterschiede betreffend Bilanzen ausgeräumt. "Ich bin froh, dass es dieses Gespräch gegeben hat, es waren einige finanzielle Sachen unklar", sagte Sükar. Nach Angaben des Chefs von McDonald's Österreich hat Roth eine Bürgschaft für laufende Zahlungen in Höhe von einer Million Euro übernommen, mit dem Verkauf von Aufhauser nach Salzburg wurden die Spielergehälter abgedeckt.
Finanz-Gebarung und Kontinuität sind auch die Schwerpunkte, die sich Sükar zum Ziel gesetzt hat. "'Wir müssen uns nach der Decke strecken, werden uns aber auf keine finanziellen Risiken einlassen", sagt der 42-Jährige, der als Garant für Kontinuität Walter Schachner sieht. Der Klub-Chef hat seinem Trainer kürzlich einen Zehn-Jahres-Vertrag angeboten. "Ich weiß, was Schachner kann. Er arbeitet gut mit der Jugend. Das Ziel ist, mehr Junge in die Mannschaft zu bringen. Schachner ist der Mann, der die Jungen führen kann", begründete Sükar das ungewöhnliche Angebot.
Auch er selbst will dafür sorgen, dass in den nächsten Jahren eine einheitliche Linie herrscht. "Ich bleibe zumindest bis zur nächsten Generalversammlung", legt sich der Präsident für die nächsten vier Jahre fest. Eventuell sei er aber auch bereit, darüber hinaus dem GAK vorzustehen, sagt Sükar. (apa/red)
