As Roma im Glück: CAS hob das FIFA-Transferverbot gegen den Verein auf
- Gründe für die Urteils-Revidierung sind unbekannt
Der internationale Sportgerichtshof (CAS) hat am Montag laut Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA ein drakonisches FIFA-Urteil gegen den italienischen Fußball-Cupfinalisten AS Roma aufgehoben. Demnach darf der Hauptstadtklub, über den in der "Affäre Mexes" ursprünglich ein einjähriges Transferverbot verhängt worden war, wieder Spieler verpflichten. Die Neuverpflichtungen Sammy Kuffour (GHA/Verteidiger), Shabani Nonda (Kongo/Stürmer) und Rodrigo Taddei (BRA/Mittelfeld) sind damit unter Dach und Fach.
AS Roma war von der FIFA mit dem Verbot belegt worden, weil die Römer den französischen Teamverteidiger Philippe Mexes bei dessen Wechsel von Auxerre in die italienische Hauptstadt zum Vertragsbruch angestiftet hatte. Ursprünglich hatte der CAS das FIFA-Urteil bestätigt. Die Gründe für die Revidierung der Entscheidung wurden nicht bekannt gegeben. Die Aktien des an der Börse Mailand notierten Klubs legten kurz nach der Urteilsverkündung um acht Prozent zu.
Mexes war vor der abgelaufenen Saison trotz eines laufenden Vertrages mit Auxerre nach Rom gewechselt und hatte wegen des Vertragsbruches bereits eine sechswöchige FIFA-Sperre abgesessen. Zudem war der 23-Jährige bzw. Roma in einem Schiedsspruch zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von acht Millionen Euro verurteilt worden.
(apa)
