Wasserleiche in Wien: Möglicherweise Dealer auf Flucht vor Polizei ertrunken
- Ermittler: Identifizierung noch nicht eindeutig
Die Leiche eines Schwarzafrikaners ist am Donnerstag gegen 14.00 Uhr bei der Nordbahnbrücke in der Donau in Wien-Floridsdorf geborgen worden. Laut Oberstleutnant Robert Klug vom Landeskriminalamt Wien handelt es sich möglicherweise um jenen Suchtgifthändler, der am vergangenen Freitag auf der Flucht vor der Polizei in die Donau gesprungen war. Eine eindeutige Identifizierung sei aber, obwohl Ausweise bei dem Toten gefunden wurden, noch nicht möglich.
Am vergangenen Freitag (5. August) war ein Schwarzafrikaner auf der Donauinsel in die Donau geflüchtet und hatte fünf Polizisten abgeschüttelt. Auch eine Suche mit Polizeihubschrauber und vier Booten hatten keinen Erfolg erbracht. Der Afrikaner hatte dabei sieben Suchtgiftkugeln im Wasser verstreut.
Dass es sich bei dem Toten genau um jenen Mann handelt, sei möglich, weil die Leiche in unmittelbarer Nähe der Stelle gefunden wurde, an der er im Wasser verschwunden sei. Allerdings sei der Flüchtende ganz normal ins Wasser gesprungen und dabei keineswegs verletzt worden, sagte der LK-Beamte gegenüber der APA. (apa)
