Dienstag, 9. August 2005

Explosionsgefahr in der Wiener Innenstadt gebahnt: Gasflasche drohte zu detonieren

  • Polizei sperrte Gebiet rund um den Donaukanal

Auf einer Baustelle in Wien-Leopoldstadt ist am Dienstagnachmittag aus noch ungeklärter Ursache eine Acetylen-Gasflasche in Brand geraten. Es herrschte laut Wiener Feuerwehr akute Explosionsgefahr, die Polizei sperrte das Gebiet rund um die Obere Donaustraße 61, wo die Arbeiten zur Verlängerung der U2 laufen, großräumig ab. Die Feuerwehr war zunächst damit beschäftigt, das Behältnis mit Wasserwerfern zu kühlen. Da dies ohne Erfolg blieb, schoss ein Scharfschütze das Ventil des Gasbehälters weg, damit der Druck entweichen konnte.

Gegen 17.30 Uhr war der Brand der Gasflasche zu Ende, das Gas war verbraucht. Zuvor war die Explosionsgefahr dadurch gebannt worden, dass ein Scharfschütze der "Cobra" ein Loch in die Flasche schoss. "Dadurch kann der Druck besser entweichen", erklärte ein Sprecher der Wiener Feuerwehr der APA.

60 Mann im Einsatz
Die Berufsfeuerwehr war mit 60 Mann im Einsatz und vor allem damit beschäftigt, das Behältnis mit Wasserwerfern zu kühlen, da das entweichende Gas nicht gelöscht werden kann. Wohnhäuser mussten laut Wiener Polizei nicht evakuiert werden.
(apa)

9.8.2005 17:01