Bär Schauen in der Schweiz: Urlauber wagen sich nahe an das wilde Tier heran
- Die Wildhüter sind wegen der Touristen besorgt

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Das erste Auftauchen eines Bären in der Schweiz seit mehr als 100 Jahren hat nicht nur Sympathien, sondern auch einen wahrhaften Bären-Tourismus ausgelöst. Seitdem das Tier vergangene Woche nahe dem Ofenpass im Nationalpark Engadin gesichtet wurde, sind die Hotels im Engadiner Münstertal praktisch ausgebucht.
Auf der Jagd nach dem ultimativen Schnappschuss von Meister Petz begeben sich aber viele der Bären-Touristen in erhebliche Gefahr, warnen die professionellen Wildhüter.
Einige Menschen gingen unvernünftig nahe an das Tier heran, gab der Engadiner Jagdinspektor Georg Brosi am Dienstag zu bedenken. "So geht das nicht mehr lange gut", sagte er zu den "wahnsinnigen Annäherungsversuchen" einiger Urlauber. Auch der Bär offenbare ein "unbärisches Verhalten" und zeige wenig Scheu vor Menschen. Normalerweise zögen sich die Tiere zurück, sobald Menschen in ihre Nähe kommen. Deshalb seien wilde Bären schwierig zu beobachten. (apa)
