Donnerstag, 4. August 2005

Österreicher stehen zur AUA: Halten trotz hoher Verluste eigene Airline für wichtig

  • Mehr als die Hälfte greift lieber zum AUA-Angebot
  • OGM-Experte Hajek: "Da schwingt Nationalstolz mit"

Die Mehrheit der Österreicher spricht sich für eine staatliche Fluglinie aus, obwohl die börsennotierten Austrian Airlines (AUA) hohe Verluste schreiben. Bei vergleichbaren Angeboten bevorzugen Herr und Frau Österreicher immer noch die AUA.

48 Prozent der Bevölkerung halten eine staatliche Fluglinie für wichtig, geht aus dem "Infoscreen-Monitor" hervor, einer telefonischen Befragung von 500 Österreichern ab 18 Jahren am 1. August durch die Marktforscher Infoscreen und OGM.

Bei einem vergleichbaren Flugangebot bevorzugen 56 Prozent der Befragten die AUA, 41 Prozent ist es "egal", mit welcher Fluglinie sie verreisen. Für 48 Prozent der Österreicher ist eine heimische Fluglinie wichtig, während sich immerhin 42 Prozent dagegen aussprechen, dass Österreich eine eigene Fluglinie haben soll.

Nationalstolz
"Hier schwingt natürlich Nationalstolz mit", kommentierte OGM-Experte Peter Hajek die Ergebnisse. Jeder zehnte der befragten Österreicher gab übrigens keine Einschätzung zur Fragestellung ab.

Die maximale Schwankungsbreite der Umfrageergebnisse liegt bei plus/minus 4,5 %. (apa/red)

4.8.2005 10:49